Erfahrungsberichte -                                         Qualifizierungsmaßnahme - Dozenten für Gebärdensprache

Gruppe DOZ 1618:

Olga H., Heidelberg:

 

Ich nehme an der dieser Qualifikationsmaßnahme teil, da ich merkte, dass es in Deutschland wenig qualifizierte Dozenten für Gebärdensprache gibt.

 

Ich möchte unsere Taubenkultur sowie unsere Sprache sowohl an Hörende als auch an Taube (z. B. taube Schüler) nicht nur beruflich, sondern auch in privaten Bereich kompetent vermitteln können.

 

Nach jedem Wochenende in der Qualikationsmaßnahme gehe ich jedes Mal mit dem Kopf voll neuem wertvollem Wissen nach Hause. 

 

Nach der bestandenen Prüfung sowohl in Heidelberg und als auch in Darmstadt kann ich mir gut vorstellen, Gebärdensprachkurse für Hörende wie z.B. Eltern mit tauben Kindern und anderen Interessierten anzubieten. 

 

Harro D., Köln:

 

Es ist mir sehr wichtig, dass Gebärdensprachdozenten qualifiziert sind und deshalb nehme ich an der Maßnahme bei GebärdenVerstehen teil.

 

Meine Vorstellungen waren, dass wir in der Qualifikationsmaßnahme ein bisschen Konzepte für Gebärdensprachkurse gestalten lernen, ein wenig Didaktik und Methodik kennen lernen und ein paar Stunden Linguitik-Unterricht bekommen. Weit gefehlt. Ich bin richtig froh, dass diese Qualifikationsmaßnahme uns ein fundiertes Wissen vermittelt und dass auf all die vielfältigen Anforderungen, die zum Berufsbild eines Gebärdensprachdozenten gehören, eingegangen wird. Meiner Meinung nach ist diese Qualifikationsmaßnahme optimal konzipiert.

 

Ich wünsche GebärdenVerstehen für die Zukunft viel Erfolg und ein gutes Wachstum als Gebärdensprachschule.

 

Anna Maria W., Darmstadt:

 

Meine Erwartungen an den Unterricht in der Qualifikationsmaßnahme für Gebärdensprachdozenten haben sich bisher erfüllt. Ich habe bereits mehr Kompetenz und Fähigkeit für den DGS-Untericht erworben. Ich bin selbstsicherer geworden und kann den Untericht selbständig vorbereiten.

 

Ich möchte Gebärdensprachdozentin werden. Es würde mir wirklich Spaß machen, mit vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu arbeiten. Vorher hatte ich im sozialen Bereich gearbeitet, jetzt würde ich gern parallel im kommunikativen Bereich als Gebärdensprachdozentin tätig sein. Die beiden Bereiche könnte ich zusammenlegen, beispielsweise indem ich in der Schule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche die Kultur und Geschichte der Tauben sowie DGS unterrichten könnte.

 

Kawai S., Düsseldorf:


„Mein Wunsch war es schon immer, Taube und Hörende zu integrieren, in eine Form der Kommunikation. Gebärdensprache sollte in allen Bereichen vorhanden sein und für Taube zugänglich. Sei es auf Ämtern, bei Ärzten, bei der Polizei oder im Alten-pflegeheim.   


Ich selbst habe zuerst im Jahr 2006 begonnen zu hospitieren. 2007 wurde ich dann Dozentin an der VHS in Düsseldorf, doch mir fiel auf, dass ich didaktisch-methodisch wenig wusste, keine Ideen hatte, um eigene Konzepte sinnvoll zu planen und selbstständig zu entwickeln, geschweige denn wusste, wie ich meine Teilnehmer didaktisch wertvoll behandle und sie gleichzeitig motiviere.  


Ich entschied mich dann die Maßnahme zur Dozentin für Gebärdensprache zu absolvieren.

 

Elisha Jonathan H., Krefeld:

 

Nach meinem Fachhochschulreife-Abschluss wollte ich eine Ausbildung im IT-Bereich machen. Leider habe ich aufgrund starker Konkurrenz nur Absagen bekommen. Durch Zufall entdeckte ich auf der Internetplattform taubenschlag.de die Anzeige „Qualifikation zum Gebärdensprachdozenten“, die mich ins Grübeln brachte und gleichzeitig total faszinierte. Warum eigentlich nicht meine Muttersprache zum Beruf machen. Die Idee mit Tauben zusammenzukommen und mit meiner Muttersprache, der Deutschen Gebärdensprache, zu arbeiten, begeisterte und ermutigte mich.

 

Ich finde es toll, dass Hörende die Gebärdensprache lernen wollen. Es motiviert mich, den Lernbegierigen meine Muttersprache beizubringen.  


Zurzeit besuche ich die Gebärdensprachschule GebärdenVerstehen in Heidelberg. Die Lernstoffe, die ich gelernt habe, fesseln mich sehr. DGS ist für mich eine der schönsten Sprachen der Welt.         

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